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Nepal: Strikte Arbeitsverbote führen zur Verstärkung der Armut

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Auch in Nepal wurde aufgrund der Pandemie eine strenge Ausgangssperre verhängt. Immer häufiger erreichen uns Berichte darüber, dass die Polizei auf Verstöße gegen die Ausgangssperre mit zum Teil heftiger Gewalt reagiert. Viele Menschen haben kein Einkommen mehr und können sich selbst kaum noch versorgen. Nepal ist gerade bei Lebensmitteln stark vom Import abhängig, was bedingt durch die Krise zu einem extremen Anstieg der Preise führt. „Die Regierung hat angekündigt, die Steuern zu erhöhen“, hören wir von der erst kürzlich gegründeten Himalaya Waldorfschule in Kathmandu. „Doch wenn die Menschen nicht arbeiten gehen dürfen und dadurch kein Einkommen haben, wie sollen sie dann Steuern bezahlen?“ Uneindeutige Aussagen der Regierung verunsichern zusätzlich: „An einem Tag wird gesagt, dass die Regelungen gelockert werden und am nächsten Tag sind die Regeln noch strenger.“ Die Schule versucht durch die Verteilung von Essen an die Menschen in der näheren Umgebung zu helfen.

Wir konnten mit 4.760 Euro aus Ihren Spenden die Gehälter der Lehrerinnen und Lehrer für vier Monate sichern. Wie lange die Schule noch geschlossen bleibt, ist vollkommen unklar – möglicherweise bis Ende des Jahres.

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